Systemversagen! Der Flugzeugabsturz von 1986 und die Stasi
45Minuten, NDR, Erstausstrahlung am 17.12.2018 um 22:00 Uhr
Stab:
Regie: Torsten Mehltretter
Buch: Matthias Baerens, Torsten Mehltretter
Kamera: Axel Thiede
Ton: Wolfram Witt
Schnitt: Berndt Burghardt, Rainer Wolf
Musik: Lars Jebsen und Felix Halbe
Animationen: Jens C. Möller,
Fotobearbeitung: Tim Kunter
Produktionsleitung: Petra Mehltretter
Produktionsleitung NDR: Frederik Keunecke
Redaktion: Birgit Müller
Eine Produktion der Mehltretter Media
Der Absturz der Tupolev 134A am 12. Dezember 1986 ist eine der größten Flugzeugkatastrophen der deutschen Nachkriegsgeschichte. 72 Menschen sterben, eine 10. Schulklasse ist von heute auf morgen annähernd ausgelöscht. Der Film arbeitet den Flugzeugabsturz der Aeroflotmaschine auf, erzählt damit verbundene menschliche Tragödien und gibt erstmalig tiefe Einblicke in die menschenverachtende Katastrophenbewältigung der Stasi.
Bombenalarm! Der Fluch des zweiten Weltkriegs
45 Minuten, ZDF.Info, Erstausstrahlung am 23.06.2013 um 18.00 Uhr
Stab:
Buch und Regie: Torsten Mehltretter
Kamera: Sven Kische
Schnitt: Berndt Burghardt
Produktionsleitung: Petra Mehltretter
Produktionsleitung ZDF: Petra Stumpf
Redaktion: Ron Boese
Eine Produktion der Mehltretter Media
Sie sind scharf wie an dem Tag, als sie über Deutschland abgeschmissen wurden und liegen noch immer zu Tausenden auf deutschen Böden und auf dem Grund von Nord- und Ostsee. Bomben und Minen aus zwei Weltkriegen. Und sie werden zum Problem. An Land sind es vor allem Bomben mit einem heimtückischen Zündmechanismus, der darauf ausgelegt war, Menschen noch Stunden nach dem Angriff zu töten. Annähernd 70 Jahre liegen sie nun schon in der Erde. Nur ein kleiner Ring aus Celluloid verhindert die Zündung. Und der wird zunehmend porös. Ein gefährlicher Alterungsprozess.
Fluch der Tiefe Das Wrack der Explorer
45 Minuten, ZDF, Smithsonian Networks, History Channel UK, Discovery Canada, Erstausstrahlung am 04.10.2009 um 19:30 Uhr
Stab:
Regie: Torsten Mehltretter und Marc Brasse
Buch: Torsten Mehltretter
Kamera: Bernd Zühlke
Ton: Enzio von Eisenhart-Rothe
Redaktion: Claudia Moroni
Eine Spiegel TV Produktion
New York am 30.Mai 1866. Der amerikanische Bürgerkrieg ist beendet, doch dunkle Nordstaatenuniformen prägen noch immer das Straßenbild. An einem Dock in Brooklyn beladen 4 Männer ein Boot, von dem nur ein schlanker Turm für den Ein- und Ausstieg aus dem braunen Wasser des East Rivers ragt. Die Konstruktion ist aus Eisen und das Schiff offenbar ein U-Boot. Der deutsche Ingenieur Julius Kröhl leitet das Beladen. Er hat die „Explorer“ entwickelt und will sie heute erstmals der Öffentlichkeit vorführen. Kröhls Idee, mit einem Schiff zu tauchen, ist nicht neu. Gleich mehrere Prototypen wurden für den amerikanischen Bürgerkrieg gebaut und auch eingesetzt – alle gingen unter. 1866 ist über kein U-Boot bekannt, dass es die Erprobungsphase erfolgreich überstanden hat. Im Gegenteil. Die Tests in der Tiefe sind reine Himmelfahrtkommandos. Kröhl aber ist sich seiner Sache sicher. 90 Minuten bleiben er und seine 3 Begleiter unter Wasser. Die New York Times feiert die Vorführung als erfolgreichen Test. Die Explorer ist demnach das erste zuverlässig tauchende U-Boot der Welt. Ihr Erbauer Julius Kröhl wäre damit der Vater der heutigen U-Boote. Doch das Boot ist verschwunden. Kann es sein, dass es am Strand einer unbewohnten Insel in Panama schlichtweg in Vergessenheit geraten ist?










